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Ausbildung zum/r Altenpfleger/in

Ausbildungsumfang

Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist in theoretische und praktische Ausbildungseinheiten organisiert. Die Praxis findet beim Anstellungsträger statt, der zugleich Kooperationspartner unserer Pflegeschule ist. Neben den Einsätzen beim Anstellungsträger leisten Sie weitere Einsätze in der ambulanten Pflege, im Krankenhaus, in der Pädiatrie, Psychiatrie, Pflegeberatung und einige mehr. Zu allen Einsätzen existieren Kooperationsvereinbarungen zwischen der Pflegeschule und der Praxis.

Fragen?

Daniel Thieme
Stellv. Seminarleitung
0203 48 29 501 0
d.thieme@kath-pflegeschule.de

Überblick über die Inhalte der Ausbildung

  • Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers
  • Krankheitslehre
  • Pflege und Prozesssteuerung
  • Beratung
  • Begleitung
  • Betreuung

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung soll insbesondere dazu befähigen
1. die folgenden Aufgaben selbstständig auszuführen

  • Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs und Planung der Pflege
  • Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses
  • Durchführung der Pflege und Dokumentation der angewendeten Maßnahmen
  • Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege
  • Bedarfserhebung und Durchführung präventiver und gesundheitsfördernder Maßnahmen
  • Beratung, Anleitung und Unterstützung von zu pflegenden Menschen bei der individuellen Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit sowie bei der Erhaltung und Stärkung der eigenständigen Lebensführung und Alltagskompetenz unter Einbeziehung ihrer sozialen Bezugspersonen
  • Erhaltung, Wiederherstellung, Förderung, Aktivierung und Stabilisierung individueller Fähigkeiten der zu pflegenden Menschen insbesondere im Rahmen von Rehabilitationskonzepten sowie diePflege und Betreuung bei Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten
  • Einleitung lebenserhaltender Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder  des  Arztes  und Durchführung von Maßnahmen in  Krisen-  und Katastrophensituationen
  • Anleitung, Beratung und Unterstützung von anderen Berufsgruppen und Ehrenamtlichen in den jeweiligen Pflegekontexten sowie Mitwirkung an der praktischen Ausbildung von Angehörigen von Gesundheitsberufen,

2. ärztlich angeordnete Maßnahmen eigenständig durchzuführen, insbesondere Maßnahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation

3. interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen fachlich zu kommunizieren und effektiv zusammenzuarbeiten und dabei individuelle, multidisziplinäre und berufsübergreifende Lösungen bei Krankheitsbefunden und Pflegebedürftigkeit zu entwickeln sowie teamorientiert umzusetzen.

Während der Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann werden ein professionelles, ethisch fundiertes Pflegeverständnis und ein berufliches Selbstverständnis entwickelt und gestärkt.

Ausbildungsziel

Die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann vermittelt die für die selbstständige, um fassende und prozessorientierte Pflege von Menschen aller Altersstufen in akut und dauerhaft stationären sowie ambulanten Pflegesituationen erforderlichen fachlichen und personalen Kompetenzen einschließlich der zugrunde liegenden methodischen, sozialen, interkulturellen und kommunikativen Kompetenzen und der zugrunde liegenden Lernkompetenzen. Ausserdem die Fähigkeit zum Wissenstransfer und zur Selbstreflexion. Lebenslanges Lernen wird dabei als ein Prozess der eigenen beruflichen Biographie verstanden und die fortlaufende persönliche und fachliche Weiterentwicklung als notwendig angesehen.

Jahresurlaub

Der Jahresurlaub wird seitens der Pflegeschule in Kooperation mit den Einrichtungen im Ausbildungsplan festgelegt. Er beträgt 30 Tage pro Jahr.

Praktische Ausbildung

Durchführung der praktischen Ausbildung
Die einzelnen Abschnitte der praktischen Ausbildung sind mit dem Anstellungsträger und der Pflegeschule abgestimmt.
In der praktischen Ausbildung wird die Umsetzung der Theorie in die Praxis unter professioneller Begleitung in den Einrichtungen gewährleistet.
Die Einsätze der allgemeinen Akutpflege werden in stationären Einrichtungen der allgemeinen Langzeitpflege sowie in stationären und ambulanten Einrichtungen der allgemeinen Akut- und Langzeitpflege durchgeführt.
Zu nennen sind folgende Einrichtungen:

1.    Krankenhäuser
2.    stationäre Pflegeeinrichtungen
3.    ambulante Pflegeeinrichtungen

Zudem finden Pflichteinsätze in speziellen Bereichen der pädiatrischen Versorgung, sowie in der allgemein-, geronto-, kinder- oder jugendpsychiatrischen Versorgung statt.
Weitere Einsätze können auch in anderen, zur Vermittlung der Ausbildungsinhalte geeigneten Einrichtungen durchgeführt werden.

Prüfung

Die Altenpflegeausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Sie besteht aus einem schriftlichen, praktischen und mündlichen Teil. Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung vor, erteilt die staatliche Behörde die Erlaubnisurkunde.

Unterrichtszeiten

Täglich von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Eine Unterrichtswoche umfasst 39 Unterrichtsstunden.

Tätigkeitsfelder

Zu nennen sind hier zum Beispiel Stellen

  • in der häuslichen (ambulanten) Pflege zur Beratung, Betreuung und Pflege
  • in Alten- und Pflegeheimen
  • in Kliniken / Krankenhäusern
  • in Rehabilitationseinrichtungen
  • in gerontopsychiatrischen Pflegebereichen oder Kliniken
  • in Tagespflegeeinrichtungen
  • im Betreuungsbereich für alte Menschen
  • in der offenen Seniorenarbeit (wie z.B. Seniorentreffen, Begegnungsstätten, Seniorenreisen etc.)
  • in der Hospizarbeit
  • als Gutachter im Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK)

Und danach? Wie geht es weiter und was kann ich mit der Ausbildung anfangen?
Nach Abschluss der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit, Karriere zu machen.
Hier einige Perspektiven auf einen Blick.

Fachweiterbildung

  • Fachpflegekraft für Gerontopsychiatrie
  • Wundmanagement
  • Fachpflegekraft für Palliativpflege
  • Fachpflegekraft für Onkologie

Ausbildungsbegleiter/in

    PFlBG

      Studium

      • Pflegepädagogik
      • Pflegewissenschaft
      • Pflegemanagement

      Management

      • Wohnbereichsleitung
      • Stationsleitung
      • Pflegedienstleitung 
      • Einrichtungsleitung